Unter dem Motto „Maximale Perspektive“ fand am 21. Februar 2026 der Regionalwettbewerb Jugend forscht Hessen Bergstraße bei der BASF Lampertheim GmbH statt. Das MakerLab nahm mit fünf Projekten teil. Drei davon erreichten den 1. Platz und qualifizierten sich für die Landeswettbewerbe in Darmstadt und Kassel. Zusätzlich gab es vier Sonderpreise, darunter ein zweiwöchiges Forschungspraktikum bei der BASF, sowie den Schulpreis „MINTSPACE“.
Maren Teltschik und Larissa Rado (Gymnasialzweig) untersuchten in ihrem Projekt „Schmerzmittel aus dem Wasserhahn“, wie sich das Schmerzmittel Diclofenac aus Trinkwasser entfernen lässt. Dafür erhielten sie den 1. Platz im Fachgebiet Chemie sowie ein Forschungspraktikum bei der BASF.
Im Bereich Technik (Jugend forscht junior) gewann Liang Künzler mit seinem Projekt über ein Flugzeugkonzept zur Wasserstofferzeugung in der Stratosphäre den 1. Platz. Seine entwickelte „Tankdrohne“ nutzt Solarenergie zur Produktion von Wasserstoff in großer Höhe.
Ebenfalls erfolgreich war Jenna Ronald (Internationaler Schulzweig). In ihrem Projekt „Interplanetär – Leben unter Gravitation“ entwickelte sie einen Gravitationssimulator, um zu untersuchen, wie Pflanzen unter künstlicher Schwerkraft im Weltraum wachsen könnten.
Hendrik Schmalenberger erhielt für sein Projekt zur Verbesserung von Natrium-Ionen-Akkus den 2. Platz im Fachgebiet Chemie sowie den Sonderpreis des Zentrums für Chemie.
Auch Philipp Hechler wurde im Fachgebiet Chemie mit dem 2. Platz ausgezeichnet. Er entwickelte klimaneutrale Varianten des römischen Zements und ein Verfahren, um deren Stabilität im Vergleich zu herkömmlichem Portlandzement zu testen.
Den Schulpreis „MINTSPACE“ nahmen stellvertretend für das MakerLab-Team die Projektbetreuer Dr. Dietmar Scherr, Dr. Stephan Künzler und Dr. Petra Leidert entgegen.

Ein besonderer Dank gilt den zahlreichen Förderern und Partnern, die die Projekte in den vergangenen Jahren unterstützt haben sowie unseren Projektbetreuer: Stefan Netzer, Christian Munteanu, Dr. Stephan Künzler, Dr. Dietmar Scherr, Ramkumar Ganesa, Matthias Penteker und Dr. Petra Leidert



