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Schreibwerkstatt des Deutsch LKs Q2 mit der Autorin Lilly Maier

SchreibwerkastattWie schreibt man die Erinnerungen eines anderen Menschen auf? Und wie wird aus einem Interview eine berührende Geschichte? Mit diesen Fragen beschäftigte sich der Deutsch Leistungskurs der Q2 von Frau Schwarz am 18. und 19. Juni in einem zweitägigen Literatur-Workshop mit der Historikerin und Autorin Lilly Maier. Zur Vorbereitung sollten wir bereits im Vorfeld unsere Großeltern oder andere ältere Personen über ihr Leben interviewen, sodass diese Gespräche die Grundlage für unsere späteren Texte bilden können.

Am ersten Tag erleichterte uns Lilly Maier den Einstieg ins Schreiben durch kreative Schreibübungen wie dem „Free Writing“, bei dem wir fünf Minuten lang ohne Unterbrechungen schreiben mussten, sowie der „Verrückten Einkaufsliste“. Schnell merkten wir: Gute Texte entstehen oft dann, wenn man einfach anfängt zu schreiben und seinen Gedanken freien Lauf lässt.

Anschließend begannen wir mit dem Verfassen unserer biographischen Texte, nachdem Lilly Maier uns vor und während des Schreibens mit zahlreichen Tipps und Feedback zur Seite stand und uns bei der Umsetzung unserer Ideen unterstützte.
Zum Abschluss des ersten Tages bot sie uns außerdem die Möglichkeit einer Fragerunde zu ihrem Roman Lilly und Arthur, wodurch wir mehr über das Buch, sowie ihre Arbeit als Autorin erfahren konnten.

Am zweiten Tag starteten wir erneut mit einer Free Writing-Übung, diesmal mit dem Fokus auf Sinneseindrücke. Schließlich arbeiteten wir weiter an unseren biographischen Texten, gaben uns untereinander Feedback und lockerten die Arbeit mit einer kleinen Sprachübung auf, um uns auf die anstehende Lesung vor dem Kurs vorzubereiten, welche den Abschluss des Workshops bildete. Als besondere Erinnerung dieser beiden inspirierenden Tage erhielten wir am Ende alle ein signiertes Exemplar von Lilly Maiers Roman Lilly und Arthur.
Die Literaturwerkstatt hat uns vor allem eins gezeigt: Dass die Geschichten anderer Menschen oft viel spannender sind, als man zunächst denkt und dass Schreiben eine Möglichkeit ist, diese Erinnerungen lebendig zu halten.
An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei Lilly Maier und Frau Schwarz bedanken, die uns diese bereichernde Erfahrung ermöglicht und uns die Gelegenheit gegeben haben, in die Welt des biografischen Schreibens einzutauchen. Unser Dank gilt auch dem Förderverein der Schule, der das Projekt finanziell bezuschusst hat.

Schreibwerkastatt

Hannah-Marie Ney, Deutsch LK Q2